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Besuch des Deputy Commissioner
Der Deputy Commissioner (der Chef der Exekutive) von Baltistan stattete unserem Bubenwohnheim in Skardu einen Besuch ab. Er war voll des Lobes und drückte Rasool seine Bewunderung aus. Wir fühlen uns durch diese Wertschätzung unserer Arbeit geehrt!

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Der Deputy Commissioner in Bildmitte, links von ihm Rasool.

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Vortrag über den Karakorum bei der Berginale
Barbara Hirschbichler wird im Rahmen der Berginale in Berchtesgaden einen Vortrag halten.
Titel: Karakorum - Berge und Menschen.
Darin wird auch über die Projekte des Vereins berichtet.
Ort: Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden (kleiner Saal)
Zeit: 14.März 2013, 18.00 Uhr
Infos: www.berginale.de
 
Benefizkonzert des Karlsgymnasiums
Das Benefizkonzert, das heuer zum siebten Mal stattfand, war wieder ein voller Erfolg.

Schüler und Lehrer des Karlsgymnasiums boten im fast voll besetzten Magazin 4 in Bad Reichenhall ein mannigfaltiges Programm. Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen dieses großartigen Abends beigetragen haben, und nicht zuletzt auch beim Team des Magazin 4 in Bad Reichenhall, die uns den Raum und die Technik einmal mehr kostenlos zur Verfügung gestellt haben.


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Adressen-Änderungen
Liebe Mitglieder: Bitte teilen Sie mir eine Änderung Ihrer E-Mail-Adresse mit!
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Ergänzung zum Jahresbericht
Hier noch drei Geschichten, die mich in diesem Jahr bsonders berührt haben:

Ein Juweliergeschäft in Schönau am Königssee gab mir einige Halsketten, die ich Mädchen in den Bergdörfern schenkte. Selten habe ich eine solche Freude in leuchtenden Augen gesehen – Augen von Kindern, die in ihrem Leben sicher noch kein Geschenk erhalten haben.

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Im Winter starb im Dorf Sino ein Mann mit 28 Jahren und hinterließ eine Witwe mit sechs Buben im Alter von 1 bis 11 Jahren. Einer der Buben hatte Polio und kann nur mit Krücken gehen, zwei sind noch Säuglinge. Eine hiesige Familie hat sich bereit erklärt, die Frau und ihre Kinder finanziell zu unterstützen und sie so vor bitterster Not zu bewahren.

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Eine mir sehr liebe Bekannte, dir mir jahrelang selbstgestrickte Pullover für die Dorfkinder mitgegeben hatte, starb heuer viel zu früh an Krebs. Den letzten Pullover, den sie noch stricken konnte, bevor sie zu schwach dazu war, bekam ein kleiner Junge, dessen Mutter und Zwillingsbruder ebenfalls in diesem Jahr starben.

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Jahresbericht 2012

Die Spendengelder wurden im Jahr 2012 wie folgt verwendet:

 

  • Bubenwohnheim: Gehälter für den Heimleiter, für den Tutor der Schüler, für Koch, Küchenjunge

  • und Hausmeister. Kosten für Wachdienst, Reinigung, Wäscherei, Strom und sonstige Gebäudenebenkosten.

  • Einkauf von Lebensmittel, Brennstoff etc.

  • Sternstunden-Mädchenwohnheim: Bauarbeiten, Baumaterial und Transporte.

  • Kauf eines Grundstücks in Islamabad in der Nähe der Universitäten für Bau eines Studenten-

  • wohnheims für Studenten aus Baltistan.

  • Kauf von 2 Satellitentelefonen

  • Schulpatenschaften (mehr als 200 Buben und Mädchen)

  • Reparaturen an den beiden Vereinsjeeps

  • Reparatur am Traktor

  • Krankentransporte, Medikamente

  • Gehälter von Lehrern in Dorfschulen von Nit, Dassu, Kurphe, Askole (2x) im Braldotal.

  • Weitere Lohnzahlungen an zwei Jeepfahrer, einen Traktorfahrer, einen „Gärtner“ (d.h. er kümmert

  • sich um die Bewässerung) der Plantage in Monjong und an einen Wachmann auf

  • der Baustelle des Mädchenwohnheims.

  • Hilfe in Notfällen: für einen jungen Familienvater der bei einem Unfall ums Leben kam. Für Kranke,

  • die nach Skardu kommen und für sich und ihre Familienangehörigen Unterkunft, Lebensmittel

  • und Medikamente brauchen. Rasool kümmert sich um sie.


Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns im abgelaufenen Jahr mit kleinen und größeren Spenden unterstützt haben.

Besonderer Dank gilt

der Aktion Sternstunden und Thomas und Alexander Huber.

Außerdem bedanken wir uns bei

Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik, Tittmoning

Partnerschaft Dritte Welt e.V., Nördlingen

Firma Hinterschwepfinger, Mehring

Karlsgymnasium Bad Reichenhall

Christian und Lydia Mark, Piding


 
Zeitungsartikel Dezember 2012

(Text: Otto Huber, Fotos: Barbara Hirschbichler)


In Skardu steht bereits der Rohbau für das Sternstunden-Wohnheim für

Mädchen.


Barbara Hirschbichler blickt auf ein erfolgreiches Jahr der Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V. zurück.


Zuerst die gute Nachricht: Obwohl man über Pakistan wöchentlich Horrormeldungen liest, ist das

Arbeitsgebiet der Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V., die Region Skardu und das Braldotal im

Karakorum, im Jahr 2012 friedlich geblieben. Die Projekte der Karakorumhilfe sind nicht gefährdet.


Pakistan steckt in einer schrecklichen Krise. Die Auseinandersetzungen zwischen den Fundamentalisten

der sunnitischen Mehrheit und den religiösen Minderheiten sind eskaliert. Die Menschen leiden unter

Selbstmordattentaten und Bombenanschlägen. Dazu die selbstherrlichen Drohnen-Bombardements

der Amerikaner und der Terror der Talibankämpfer. Es ist zu hoffen, dass sich die Bewohner der

Bergdörfer des Karakorum, überwiegend Angehörige der schiitischen Minderheit, aus dem Chaos

heraushalten können.


Seit 12 Jahren engagiert sich Barbara Hirschbichler zusammen mit ihrem Mann Rasool in Baltistan.

Beiden geht es darum, den Menschen in den abgelegenen Bergdörfern zu helfen, an denen die

offiziellen Hilfsprojekte oft vorbeigehen. Aber beide sind sich auch sicher, eine nachhaltige

Verbesserung der Lebensverhältnisse kann nur die nächste Generation schaffen. "Die schulische

Ausbildung der Mädchen und Buben aus den Bergdörfern ist für mich der Schlüssel für eine bessere

Zukunft", sagt Barbara Hirschbichler. Die Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V. ermöglicht mit Schul-

patenschaften, dass mehr als 200 Mädchen und Buben in die Schule geschickt werden.


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Das erfolgreichste Projekt: die Schülerwohnheime.


In Skardu wohnen seit zwei Jahren 60 Schüler aus dem Braldotal im Heim der Karakorumhilfe.

Ihre Heimatdörfer liegen eine Jeep-Tagesreise entfernt in den Bergen des Karakorum. Ohne das

Heim könnten sie die höhere Schule in der Provinzhauptstadt nicht besuchen. Bedingung für die Aufnahme

in das Wohnheim ist die bestandene Aufnahmeprüfung der höheren Schule. Auch für den Aufenthalt im

Heim gelten strenge Verhaltensregeln. Die Aufsicht über das Schülerwohnheim liegt in der Hand eines

Kuratoriums, das aus Dorfvorstehern und Lokalpolitikern besteht. Barbara Hirschbichler und ihr Mann

Rasool kümmern sich um Verwaltung und Finanzierung. Ali, der Heimleiter, und der Koch Ibrahim

mit seinem tüchtigen Küchenjungen Manzoor sorgen für das leibliche Wohl der Buben. "Unser Verein

zahlt die Gehälter, die Lebensmittel und die Gebäudekosten. Die Eltern der Schüler leisten monatlich

einen Beitrag von etwa 15.- €, was für Baltistan schon sehr viel Geld bedeutet."


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In Skardu steht bereits der Rohbau für das zweite Wohnheim der Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V.

Das Heim, das zum Großteil von Hilfsgeldern der Aktion „Sternstunden“ des Bayerischen

Rundfunks finanziert wird, soll im Herbst 2013 eröffnet werden. In einem islamischen Land wie

Pakistan ist ein Schülerwohnheim für Mädchen keine Selbstverständlichkeit. Vermutlich würde manch

e westliche Hilfsorganisation an einem solchen Projekt scheitern. Aber Barbaras Mann Rasool genießt

in seiner Heimat großes Vertrauen und eine Wertschätzung, die es ihm möglich macht, auch ungewöhnliche

Projekte durchzuziehen. Er überwacht die Planung und kontrolliert den Baufortschritt nahezu rund um

die Uhr. Er ist der Garant dafür, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. 60 Zimmer entstehen

in dem neuen Wohnheim, alle mit Dusche und Toilette und auf dem großen Grundstück werden die

Mädchen unter sich sein. Sie können dort ungestört spielen oder sich sportlich betätigen.


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Hilfe zur Selbsthilfe – ein erfolgreiches Konzept.


Dass unser Konzept - Hilfe zur Selbsthilfe - aufgeht“, sagt Barbara Hirschbichler mit sichtlicher Freude,

„beweist der Erfolg der von uns gegründeten Trekking-Agentur Shipton Treks & Expeditions“.

2012 organisierte die Agentur die Expeditionen berühmter Spitzenalpinisten wie David Lama und

Peter Ortner zur Chogolisa und zu den Trango Towers. Shipton ist außerdem Exklusiv-Partner des

DAV Summit Club und organisiert dessen Trekkingtouren im Karakorum. Corey Rich, der David Lama

als Kameramann begleitete, schrieb: „The entire team was great – for my next trip I know who to call“.

Ein besseres Lob aus berufenem Mund kann man sich nicht wünschen. Shipton Treks & Expeditions ist für

die Menschen des Braldotales nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, der für faire Trägerlöhne sorgt,

sondern hat darüber hinaus eine große Bedeutung für das Selbstbewusstsein der Bergbewohner.

„Wenn es um Shipton geht, dann reden sie von ,unserer’ Agentur“, sagt Barbara Hirschbichler,

„und das ist das Beste was wir erreichen konnten“.


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Ghulam Rasool leitet die Agentur. Er gilt als einer der besten Gebietskenner, stand selbst auf zwei

Achttausendern und arbeitete als Hochträger und Sirdar (Trägerobmann) für zahlreiche Karakorum-

Expeditionen. Ghulam Rasool ist ein Bewegungstalent. Während seiner Aufenthalte im Berchtesgadener

Land lernte er das Skifahren – der einzige Balti, der diese Kunst beherrscht. Und noch eine Erfolgsstory:

Iqbal, ein junger Mann aus dem Bergdorf Askole, ist der Geschäftsführer von Shipton Treks & Expeditions.

Er ging zur Schule mit Hilfe einer Patenschaft der Karakorumhilfe und ist einer der ersten Bewohner des

Braldotales, der erfolgreich ein Hochschulstudium absolvierte.


Die wichtigsten Unterstützer.


Seit Jahren gehören die "Huaberbuam" Alexander und Thomas zu den wichtigsten Unterstützern

des Vereins. Bei ihren Vorträgen rufen sie zu Spenden auf und sammeln auf Benefiz-Veranstaltungen

erhebliche Beträge ein. Neben der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks sind es die vielen

kleinen und größeren Geldspenden von Schulkindern, Firmen und Privatleuten, welche die Arbeit der

Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V. erst möglich machen.


Im Jahr 2012 wurde neben den laufenden Kosten für Reparaturen an den vereinseigenen Fahrzeugen,

den Gehältern für Lehrern und Hilfskräften ein größerer Betrag für den Kauf eines Grundstückes in

Islamabad aufgewendet. Hier soll einmal ein Heim für Studenten aus Baltistan entstehen. Ein ambitioniertes

Projekt für die kommenden Jahre.



 
Arbeitskreis Karakorum
Der Arbeitskreis Karakorum am Karlsgymnasium Bad Reichenhall war wieder einmal aktiv.
Ein Weihnachtsbasar am Elternsprechtag brachte mehr als 200 Euro ein.
Vielen Dank an die Mitglieder des AK, die bis zum Abend in der Schule blieben!

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Der Arbeitskreis am Karlsgymnasium
 
Shipton Treks & Expeditions
Wir gratulieren David Lama und Peter Ortner zu ihrem Erfolg an Trango Tower und Chogolisa.
Ihre Expedition wurde organisiert von Shipton Treks & Expeditions,
dem von uns geförderten Selbsthilfeprojekt im Karakorum.
http://www.facebook.com/pages/David-Lama/26581708030

Corey Rich, der die beiden als Filmemacher und Fotograf begleitete, schrieb über die Agentur:

Shipton Treks was the ideal guide service for our needs. They have an incredibly knowledgeable staff,
speaking both English and German, with key people located in all of the right areas in Pakistan.
They have the basics down: travel logistics, lodging, transfers, food, security, etc.
But they were total professionals and adaptable when it came to servicing or production needs.
We went to Pakistan to film a TV show in the mountains and Shipton accommodated all of our unusual
requests: ever changing schedules, duplicate generators for power, transport of fragile equipment, etc.
In summary the entire team at Shipton was great and the next time I make a trip to  Pakistan I know
who to call.


Corey Rich
Filmmaker / Photographer
www.coreyrich.com

 
Jahres-Zwischenbericht aus dem Karakorum (23.6.2012)

Ich war gerade zwei Monate in Baltistan und kann berichten, dass sich die schwierige politische

Lage iin Pakistan dort insofern auswirkt, als nur sehr wenige Touristen in die Region kommen.

Deshalb finden viele Träger heuer keine Arbeit. Dabei besteht in Baltistan selbst keine Gefahr,

wir können unsere Projekte nach wie vor ohne irgendeine Behinderung verwirklichen. Dank

meines Mannes Rasool, der sich vor Ort unermüdlich und mit nie endender Geduld und

Hilfsbereitschaft einsetzt, arbeitet unsere Organisation äußerst effektiv und erfolgreich

und genießt in ganz Baltistan einen ausgezeichneten Ruf. Besonders über die Wohnheim-

Projekte ist die einheimische Bevölkerung sehr glücklich:


„Im Lauf der Jahre kamen viele NGOs und Projekte ins Braldotal, aber die

beiden Wohnheime sind die ersten, die den Leuten hier wirklich helfen

und unseren Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen werden.“

(Salman, Dorfvorsteher von Askole)


Verwendung der Spendengelder in diesem Jahr:


  • - Bauarbeiten am Sternstunden-Mädchenwohnheim

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  • - laufende Kosten des Sternstunden-Bubenwohnheims

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                  Aufnahmeprüfung in den Dörfern des Braldotals

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  Studierzimmer                                    Cricket                                            

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                      Englisch-Unterricht mit Barbara Hirschbichler


   - Transport von Baumaterial

   - Reparaturen an den beiden Vereinsjeeps, Treibstoff

   - Reparaturen am Traktor

   - Transport von Kranken, Versorgung mit Medikamenten

  • - Erwerb eines Grundstücks in Islamabad für das geplante Studentenwohnheim

  • - Schulpatenschaften

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  • - Hilfe in Notfällen

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  • - feste Löhne: fünf Lehrer in Dörfern des Braldotals; Heimleiter, Koch, Tutor, zwei

  • Wachmänner im Bubenwohnheim; zwei Jeep-, ein Traktorfahrer; Bauarbeiter

  • und Wachmann im Mädchenwohnheim; Betreuer der Plantage in Monjong

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Sternstunden
Auch die Fertigstellung unseres Mädchenwohnheims in Skardu, dessen Bau bereits von der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks finanziert worden ist, wird von Sternstunden unterstützt.
Wir freuen uns sehr darüber! Das Geld wird verwendet für sanitäre Anlagen, Fußböden und Außenwandisolierung.
 
Benefizkonzert des Karlsgymnasiums
Das Benefizkonzert im Magazin 4, das von Schülern und Lehrern des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall gestaltet wurde, war wie immer ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei allen, die sich daran in irgendeiner Form beteiligt haben.
 
Danke für Unterstützung
Wir bedanken uns bei allen, die uns in 2011 unterstützt haben.

Ein besonderer Dank geht an:

- Thomas und Alexander Huber (Huberbuam), die durch Spendenaufrufe bei ihren Vorträgen sowie durch Benefizvorträge ganz erheblich zum Spendenaufkommen beigetragen haben.

- Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks

- Rosenberger Hochfrequenztechnik (Fridolfing)

- Lydia und Christian Mark (Piding)

- Partnerschaft Dritte Welt (Nördlingen)

- Firma Hinterschwepfinger (Mehring)




 
Änderungen
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Tätigkeitsbericht 2011

Neues aus dem Karakorum



Wie immer zum Jahresende möchte ich Euch/Sie über die Lage in unserem Einsatzgebiet und unsere Arbeit dort informieren.


Baltistan ist nach wie vor friedlich und nicht betroffen von politischen Unruhen oder gar Terrorismus. In dieser abgelegenen Bergregion gibt es keinen religiösen Fundamentalismus und keine Bombenanschläge, wir können also unsere Projekte verwirklichen, ohne je in Gefahr oder in irgendeiner Weise behindert zu sein. Letzteres vor allem auch deshalb, weil die Bevölkerung, von den ärmsten Bewohnern der Bergdörfer bis hin zu den örtlichen Politikern, unsere Arbeit hochschätzen und uns Dankbarkeit und Zuneigung entgegenbringen.


Ich bin gerade erst aus Baltistan zurückgekommen, nachdem ich dort 2 ½ Monate verbracht und wieder einmal am eigenen Leib erfahren habe, unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, kein warmes Wasser, keine Heizung, kein Strom, wenig Brennmaterial, kaum warme Kleidung, außer Fladenbrot, Wasser und Buttertee kaum etwas zu essen und trinken, mangelnde Hygiene und so gut wie keine medizinische Versorgung. Es ist zwar schon viel geschehen in den 11 Jahren unseres Einsatzes in Baltistan und das Leben zahlloser Baltis ist deutlich erleichtert worden, aber die wirkliche Hoffnung liegt auf der nächsten Generation: wir wollen den Kindern die Chance geben, später sich und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Daher liegt unser Schwerpunkt nach wir vor auf der Bildung der Mädchen und Buben in den Bergdörfern.


In diesem Jahr überprüfte das Finanzamt unsere Einnahmen und Ausgaben in den Jahren 2008 bis 2010 und stellte uns erneut einen Freistellungsbescheid aus. Wir sind also weiterhin als gemeinnützig anerkannt und Spenden an unseren Verein können von der Steuer abgezogen werden.


Verwendung der Spendengelder in diesem Jahr: 


  • Wohnheim für Buben

    Dieses Wohnheim ist für Buben aus den Bergdörfern im oberen Braldotal, die eine höhere Schule (ab Klasse 6) besuchen wollen. Diese Möglichkeit ist nur in Skardu gegeben, dem einzigen größeren Ort in Baltistan. Es ist eine Tagesreise mit dem Jeep, um von den Dörfern nach Skardu zu kommen, weshalb die Kinder dort untergebracht werden müssen.

    Um einen möglichst reibungslosen Betrieb des Wohnheims zu gewährleisten, wurde ein Kuratorium gebildet, bestehend aus 12 Dorfvorstehern und örtlichen Politikern sowie Rasool und mir selbst. Dieses Gremium legte die Aufnahmebedingungen und die Hausordnung fest sowie alle anderen Belange, die den Unterhalt des Wohnheims betreffen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats treffen sich in regelmäßigen Abständen und überprüfen die Einhaltung der Richtlinien. Ein Heimleiter, ein Hausmeister, ein Koch und ein Küchengehilfe wurden angestellt. Wir übernehmen die Kosten für den Unterhalt des Wohnheims (Gehälter, Lebensmittel, Heizmaterial etc.), die Eltern der Kinder leisten einen Beitrag von ca 15 Euro pro Monat. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit eines Stipendiums. Aufgenommen werden nur Schüler, die gute Schulleistungen vorweisen können. Verantwortung übernimmt der Heimleiter.


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                                 Das Wohnheim für Buben aus dem oberen Braldotal

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                                Treffen des Aufsichtsrats

 

  • Wohnheim für Mädchen

    Unser derzeit größtes und wichtigstes Projekt. Bisher besuchen nur insgesamt sechs Mädchen aus dem oberen Braldotal eine Schule in Skardu. Wir wollen auch Mädchen, die keine Verwandten dort haben, bei denen sie wohnen können, die Chance auf eine höhere Ausbildung geben. Das Wohnheim hat 60 Zimmer, alle mit eigener Toilette und Dusche. Das Grundstück ist groß genug, dass die Mädchen dort spielen und Sport treiben können. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und werden nur im Januar/Februar wegen der Kälte unterbrochen.

  • Für den Bau des Wohnheims wurden wir von den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks unterstützt.
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  • Schulpatenschaften

    Dank der Übernahme von Schulpatenschaften konnten wir mehr als 200 Mädchen und Buben in den Bergdörfern des oberen Braldotals den Besuch der Schule ermöglichen oder sie zumindest unterstützen.


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  • Einige der von uns unterstützten Schüler

 

  • Tutor

    Für die Kinder aus den Bergdörfern des oberen Braldotals, die bereits in Skardu zur Schule gehen, zahlten wir einen Tutoren, der ihnen bei ihren Hausaufgaben hilft und mit ihnen übt.


  • Bewässerung in Apoaligaon

    Für die Bewässerung einer neu genutzten Fläche im Dorf Apoaligaon wurde ein Wasserauffangbecken gebaut sowie eine Wasserleitung verlegt. Dieses Projekt wurde finanziert von Fam. Mark (Piding) zum Gedenken an ihre verstorbene Freundin Maria Schneider.


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  • Vereinsfahrzeuge

    Unsere zwei Vereinsfahrzeuge sind ständig zwischen dem oberen Braldotal und Skardu unterwegs. Für die ca 120 km nach Askole braucht ein Jeep mehr als 6 Stunden, was auf den Zustand der „Straße“ schließen lässt. Wir kamen auf für Benzin, Motoröl, neue Reifen und sonstige Reparaturen. Die Fahrzeuge werden fast ausschließlich für Krankentransporte genutzt oder um wichtige Versorgungsgüter oder Baumaterial in die Dörfer zu bringen. Außerdem wurde natürlich der Fahrer entlohnt.


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  •  Einer unserer Jeeps - seit 2003 ununterbrochen im Einsatz
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  • Obstplantage Monjong

    Die Obstplantage, die wir vor einigen Jahren in Monjong angelegt haben, musste natürlich bewässert und betreut werden. Der Einwohner von Monjong, der sich darum kümmert, bekam seinen Lohn.

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  • Platanen und Obstbäume wachsen in der von uns bewässerten Plantage

  • Generatoren für Monjong und Askole

    Im Dorf Monjong gibt es keinen Bach zum Antreiben einer Getreidemühle, deshalb stellten wir den Dorfbwohnern vor einigen Jahren einen Generator – betrieben mit Kerosin - zur Verfügung. Seit diesem Jahr gibt es in Monjong Strom, und wir ersetzten den Generator durch einen mit Strom betriebenen. Auch dem Dorf Askole stellten wir einen Generator zur Verfügung.


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  • Der Generator zum Mahlen von Weizen

  • Lohn für Lehrer

    In den Dorfschulen arbeiten in der Regel nur unterqualifizierte Lehrer, da der Lohn extrem niedrig ist. Wir bezahlten den Lohn für zwei Lehrer mit besserer Ausbildung für die Schulen in den Dörfern Askole, Dassu und Nit.


  • Kleidung

    Wir brachten warme Kleidung und Schuhe in die Dörfer und verteilten sie. Dies werden wir in Zukunft nicht mehr machen können, da Kosten und Aufwand zu groß sind.


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  •  Verteilung der Kleidung im Dorf Kurphe

                                     

  • Krankenbetreuung

    Rasool kümmert sich um fast alle Kranken aus dem Braldotal, die nach Skardu ins Krankenhaus gebracht werden. Er sorgt dafür, dass sie von einem Arzt untersucht werden (das ist dort nicht selbstverständlich!), dass sie Medikamente und etwas zu essen bekommen, und gegebenenfalls besorgt er ihnen eine Unterkunft in Skardu, wenn sie nicht stationär behandelt werden.


  • Grabstätten

    Etliche Bewohner des Braldotals, die im Winter krank werden und ins Krankenhaus nach Skardu gebracht werden, sterben dort. Da die Straße im Winter oft unpassierbar ist, können die Toten nicht in ihren Dörfern beerdigt werden. Wir kauften daher eine kleine Fläche in einem Friedhof außerhalb von Skardu, in dem die Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden.


  • Hilfe in Notfällen

    Wir unterstützen vor allem Frauen, wenn sie in unverschuldete Notlagen geraten. Wenn etwa ein Mann plötzlich stirbt und eine Frau hinterlässt, die mehrere kleine Kinder hat und völlig mittellos ist, stellen wir Geld für Lebensmittel und Kleidung zur Verfügung, damit sie wenigsten in der Zeit der Trauer sich nicht noch Sorgen um ihr und ihrer Kinder Überleben machen muss.


  • Shipton Treks & Expeditions

    Die von uns ins Leben gerufene Trekking-Agentur ist nach wie vor eines unserer sinnvollsten Projekte, da die Einheimischen hier Arbeit und Auskommen finden, ohne von Zuwendungen oder sonstigen Hilfen abhängig zu sein. In diesem Jahr organisierte Shipton wieder mehrere Expeditionen (etwa eine österreichische Expedition zum Spantik und eine deutsche Expedition zu den Trango Towers) und Trekkings (zum Concordia-Platz, zum K 2- Basislager oder über den Gondokoro-La). Alle Teilnehmer waren glücklich und voll des Lobs für die reibungslose Organisation.

 
Aktionen an Schulen
Am Johannes-Heidenheim-Gymnasium in Trostberg haben etliche Schülerinnen (unter Leitung ihrer Lehrerin Claudia Bork) am Projekttag der Schule Geld für uns gesammelt. Auch am Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg, das uns im vorigen Jahr durch einen Sponsorenlauf mit einer größeren Summe unterstützt hat, haben sich Schüler/innen und Lehrer/innen (insbesondere Mechthild Dietrich) wieder
für uns engagiert. Vielen Dank dafür.
 
Runde Geburtstage
Immer mehr Leute verzichten bei runden Geburtstagen auf Geschenke und rufen stattdessen dazu auf, an unseren Verein zu spenden. Wir bedanken uns bei allen, die uns auf diese Weise unterstützen!
 
Tombola
Der Arbeitskreis Karakorum-Hilfe des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall veranstaltet wie immer beim Sommerfest der Schule eine Tombola. Die Schüler konnten über 250 Sachpreise sammeln, die von Geschäften und Unternehmen im Berchtesgadener Land zur Verfügung gestellt wurden. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, besonders bei Josef Posch vom Outdoor-Center Baumgarten, von dem der Hauptpreis stammt: ein Gutschein über eine Aktivität nach Wahl (Hochseilgarten, Rafting, Canyoning u.a.).
 
Neues aus Baltistan

Unser Wohnheim für Jungen in Skardu ist nun fertiggestellt. Der Unterhalt des Wohnheims wird auch durch Schulpatenschaften finanziert. Hier drei der Buben, die im Wohnheim eingezogen sind:

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Akhtar Abbas 

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Mehboob 

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Ali Ahmed                                                                                       


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In Baltistan ist es wie immer friedlich, die politische Lage und die Unruhen in Pakistan wirken sich auf unser Einsatzgebiet in keiner Weise aus. Unsere Arbeit ist also nicht im geringsten gefährdet.

Wir haben in diesem Frühjahr auch die schon länger geplante Wasserleitung des Dorfes Apoaligaon realisiert; es wurde zusätzlich ein Wasserauffangbecken angelegt.

Rasool ist unermüdlich im Einsatz beim Bau des Mädchenwohnheims, damit die ersten Mädchen so bald wie möglich einziehen können. Ohne dieses Wohnheim haben Mädchen aus Bergdörfern keine Möglichkeit, eine höhere Schule zu besuchen.


 
Benefizkonzert des Karlsgymnasiums
Insgesamt 120 mitwirkende Schüler und Lehrer, das Magazin 4 bis auf den letzten Platz gefüllt, professionelle Darbietungen und eine enthusiastische Stimmung - das Benefizkonzert des Karlsgymnasiums, das heuer zum 5. Mal stattfand, war wieder ein voller Erfolg.
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, nicht zuletzt an die Belegschaft des Magazin 4. Wie immer wurde uns der Saal unentgeltlich zur Verfügung gestellt!

Hier einige Eindrücke. (Alle Bilder zum Herunterladen unter:
www.himalaya-karakorum-hilfe.info/bilder)

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