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Sternstunden
Auch die Fertigstellung unseres Mädchenwohnheims in Skardu, dessen Bau bereits von der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks finanziert worden ist, wird von Sternstunden unterstützt.
Wir freuen uns sehr darüber! Das Geld wird verwendet für sanitäre Anlagen, Fußböden und Außenwandisolierung.
 
Benefizkonzert des Karlsgymnasiums
Das Benefizkonzert im Magazin 4, das von Schülern und Lehrern des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall gestaltet wurde, war wie immer ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei allen, die sich daran in irgendeiner Form beteiligt haben.
 
Danke für Unterstützung
Wir bedanken uns bei allen, die uns in 2011 unterstützt haben.

Ein besonderer Dank geht an:

- Thomas und Alexander Huber (Huberbuam), die durch Spendenaufrufe bei ihren Vorträgen sowie durch Benefizvorträge ganz erheblich zum Spendenaufkommen beigetragen haben.

- Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks

- Rosenberger Hochfrequenztechnik (Fridolfing)

- Lydia und Christian Mark (Piding)

- Partnerschaft Dritte Welt (Nördlingen)

- Firma Hinterschwepfinger (Mehring)




 
Änderungen
Liebe Mitglieder, Förderer und Interessierte!
Bitte teilen Sie mir eine Änderung Ihrer Adresse, E-Mail Adresse oder Kontonummer mit.
(Mail an: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können )
 
Tätigkeitsbericht 2011

Neues aus dem Karakorum



 Wie immer zum Jahresende möchte ich Euch/Sie über die Lage in unserem Einsatzgebiet und unsere Arbeit dort informieren.


Baltistan ist nach wie vor friedlich und nicht betroffen von politischen Unruhen oder gar Terrorismus. In dieser abgelegenen Bergregion gibt es keinen religiösen Fundamentalismus und keine Bombenanschläge, wir können also unsere Projekte verwirklichen, ohne je in Gefahr oder in irgendeiner Weise behindert zu sein. Letzteres vor allem auch deshalb, weil die Bevölkerung, von den ärmsten Bewohnern der Bergdörfer bis hin zu den örtlichen Politikern, unsere Arbeit hochschätzen und uns Dankbarkeit und Zuneigung entgegenbringen.


Ich bin gerade erst aus Baltistan zurückgekommen, nachdem ich dort 2 ½ Monate verbracht und wieder einmal am eigenen Leib erfahren habe, unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, kein warmes Wasser, keine Heizung, kein Strom, wenig Brennmaterial, kaum warme Kleidung, außer Fladenbrot, Wasser und Buttertee kaum etwas zu essen und trinken, mangelnde Hygiene und so gut wie keine medizinische Versorgung. Es ist zwar schon viel geschehen in den 11 Jahren unseres Einsatzes in Baltistan und das Leben zahlloser Baltis ist deutlich erleichtert worden, aber die wirkliche Hoffnung liegt auf der nächsten Generation: wir wollen den Kindern die Chance geben, später sich und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Daher liegt unser Schwerpunkt nach wir vor auf der Bildung der Mädchen und Buben in den Bergdörfern.


In diesem Jahr überprüfte das Finanzamt unsere Einnahmen und Ausgaben in den Jahren 2008 bis 2010 und stellte uns erneut einen Freistellungsbescheid aus. Wir sind also weiterhin als gemeinnützig anerkannt und Spenden an unseren Verein können von der Steuer abgezogen werden.


Verwendung der Spendengelder in diesem Jahr: 


  • Wohnheim für Buben

    Dieses Wohnheim ist für Buben aus den Bergdörfern im oberen Braldotal, die eine höhere Schule (ab Klasse 6) besuchen wollen. Diese Möglichkeit ist nur in Skardu gegeben, dem einzigen größeren Ort in Baltistan. Es ist eine Tagesreise mit dem Jeep, um von den Dörfern nach Skardu zu kommen, weshalb die Kinder dort untergebracht werden müssen.

    Um einen möglichst reibungslosen Betrieb des Wohnheims zu gewährleisten, wurde ein Kuratorium gebildet, bestehend aus 12 Dorfvorstehern und örtlichen Politikern sowie Rasool und mir selbst. Dieses Gremium legte die Aufnahmebedingungen und die Hausordnung fest sowie alle anderen Belange, die den Unterhalt des Wohnheims betreffen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats treffen sich in regelmäßigen Abständen und überprüfen die Einhaltung der Richtlinien. Ein Heimleiter, ein Hausmeister, ein Koch und ein Küchengehilfe wurden angestellt. Wir übernehmen die Kosten für den Unterhalt des Wohnheims (Gehälter, Lebensmittel, Heizmaterial etc.), die Eltern der Kinder leisten einen Beitrag von ca 15 Euro pro Monat. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit eines Stipendiums. Aufgenommen werden nur Schüler, die gute Schulleistungen vorweisen können. Verantwortung übernimmt der Heimleiter.


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                                 Das Wohnheim für Buben aus dem oberen Braldotal

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                                Treffen des Aufsichtsrats

 

  • Wohnheim für Mädchen

    Unser derzeit größtes und wichtigstes Projekt. Bisher besuchen nur insgesamt sechs Mädchen aus dem oberen Braldotal eine Schule in Skardu. Wir wollen auch Mädchen, die keine Verwandten dort haben, bei denen sie wohnen können, die Chance auf eine höhere Ausbildung geben. Das Wohnheim hat 60 Zimmer, alle mit eigener Toilette und Dusche. Das Grundstück ist groß genug, dass die Mädchen dort spielen und Sport treiben können. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und werden nur im Januar/Februar wegen der Kälte unterbrochen.

  • Für den Bau des Wohnheims wurden wir von den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks unterstützt.
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  • Schulpatenschaften

    Dank der Übernahme von Schulpatenschaften konnten wir mehr als 200 Mädchen und Buben in den Bergdörfern des oberen Braldotals den Besuch der Schule ermöglichen oder sie zumindest unterstützen.


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  • Einige der von uns unterstützten Schüler

 

  • Tutor

    Für die Kinder aus den Bergdörfern des oberen Braldotals, die bereits in Skardu zur Schule gehen, zahlten wir einen Tutoren, der ihnen bei ihren Hausaufgaben hilft und mit ihnen übt.


  • Bewässerung in Apoaligaon

    Für die Bewässerung einer neu genutzten Fläche im Dorf Apoaligaon wurde ein Wasserauffangbecken gebaut sowie eine Wasserleitung verlegt. Dieses Projekt wurde finanziert von Fam. Mark (Piding) zum Gedenken an ihre verstorbene Freundin Maria Schneider.


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  • Vereinsfahrzeuge

    Unsere zwei Vereinsfahrzeuge sind ständig zwischen dem oberen Braldotal und Skardu unterwegs. Für die ca 120 km nach Askole braucht ein Jeep mehr als 6 Stunden, was auf den Zustand der „Straße“ schließen lässt. Wir kamen auf für Benzin, Motoröl, neue Reifen und sonstige Reparaturen. Die Fahrzeuge werden fast ausschließlich für Krankentransporte genutzt oder um wichtige Versorgungsgüter oder Baumaterial in die Dörfer zu bringen. Außerdem wurde natürlich der Fahrer entlohnt.


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  •  Einer unserer Jeeps - seit 2003 ununterbrochen im Einsatz
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  • Obstplantage Monjong

    Die Obstplantage, die wir vor einigen Jahren in Monjong angelegt haben, musste natürlich bewässert und betreut werden. Der Einwohner von Monjong, der sich darum kümmert, bekam seinen Lohn.

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  • Platanen und Obstbäume wachsen in der von uns bewässerten Plantage

  • Generatoren für Monjong und Askole

    Im Dorf Monjong gibt es keinen Bach zum Antreiben einer Getreidemühle, deshalb stellten wir den Dorfbwohnern vor einigen Jahren einen Generator – betrieben mit Kerosin - zur Verfügung. Seit diesem Jahr gibt es in Monjong Strom, und wir ersetzten den Generator durch einen mit Strom betriebenen. Auch dem Dorf Askole stellten wir einen Generator zur Verfügung.


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  • Der Generator zum Mahlen von Weizen

  • Lohn für Lehrer

    In den Dorfschulen arbeiten in der Regel nur unterqualifizierte Lehrer, da der Lohn extrem niedrig ist. Wir bezahlten den Lohn für zwei Lehrer mit besserer Ausbildung für die Schulen in den Dörfern Askole, Dassu und Nit.


  • Kleidung

    Wir brachten warme Kleidung und Schuhe in die Dörfer und verteilten sie. Dies werden wir in Zukunft nicht mehr machen können, da Kosten und Aufwand zu groß sind.


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  •  Verteilung der Kleidung im Dorf Kurphe

                                     

  • Krankenbetreuung

    Rasool kümmert sich um fast alle Kranken aus dem Braldotal, die nach Skardu ins Krankenhaus gebracht werden. Er sorgt dafür, dass sie von einem Arzt untersucht werden (das ist dort nicht selbstverständlich!), dass sie Medikamente und etwas zu essen bekommen, und gegebenenfalls besorgt er ihnen eine Unterkunft in Skardu, wenn sie nicht stationär behandelt werden.


  • Grabstätten

    Etliche Bewohner des Braldotals, die im Winter krank werden und ins Krankenhaus nach Skardu gebracht werden, sterben dort. Da die Straße im Winter oft unpassierbar ist, können die Toten nicht in ihren Dörfern beerdigt werden. Wir kauften daher eine kleine Fläche in einem Friedhof außerhalb von Skardu, in dem die Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden.


  • Hilfe in Notfällen

    Wir unterstützen vor allem Frauen, wenn sie in unverschuldete Notlagen geraten. Wenn etwa ein Mann plötzlich stirbt und eine Frau hinterlässt, die mehrere kleine Kinder hat und völlig mittellos ist, stellen wir Geld für Lebensmittel und Kleidung zur Verfügung, damit sie wenigsten in der Zeit der Trauer sich nicht noch Sorgen um ihr und ihrer Kinder Überleben machen muss.


  • Shipton Treks & Expeditions

    Die von uns ins Leben gerufene Trekking-Agentur ist nach wie vor eines unserer sinnvollsten Projekte, da die Einheimischen hier Arbeit und Auskommen finden, ohne von Zuwendungen oder sonstigen Hilfen abhängig zu sein. In diesem Jahr organisierte Shipton wieder mehrere Expeditionen (etwa eine österreichische Expedition zum Spantik und eine deutsche Expedition zu den Trango Towers) und Trekkings (zum Concordia-Platz, zum K 2- Basislager oder über den Gondokoro-La). Alle Teilnehmer waren glücklich und voll des Lobs für die reibungslose Organisation.

  • ________________________________________________________________________________________
 
Aktionen an Schulen
Am Johannes-Heidenheim-Gymnasium in Trostberg haben etliche Schülerinnen (unter Leitung ihrer Lehrerin Claudia Bork) am Projekttag der Schule Geld für uns gesammelt. Auch am Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg, das uns im vorigen Jahr durch einen Sponsorenlauf mit einer größeren Summe unterstützt hat, haben sich Schüler/innen und Lehrer/innen (insbesondere Mechthild Dietrich) wieder
für uns engagiert. Vielen Dank dafür.
 
Runde Geburtstage
Immer mehr Leute verzichten bei runden Geburtstagen auf Geschenke und rufen stattdessen dazu auf, an unseren Verein zu spenden. Wir bedanken uns bei allen, die uns auf diese Weise unterstützen!
 
Tombola
Der Arbeitskreis Karakorum-Hilfe des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall veranstaltet wie immer beim Sommerfest der Schule eine Tombola. Die Schüler konnten über 250 Sachpreise sammeln, die von Geschäften und Unternehmen im Berchtesgadener Land zur Verfügung gestellt wurden. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, besonders bei Josef Posch vom Outdoor-Center Baumgarten, von dem der Hauptpreis stammt: ein Gutschein über eine Aktivität nach Wahl (Hochseilgarten, Rafting, Canyoning u.a.).
 
Neues aus Baltistan
Unser Wohnheim für Jungen in Skardu ist nun fertiggestellt. Der Unterhalt des Wohnheims wird auch durch Schulpatenschaften finanziert. Hier drei der Buben, die im Wohnheim eingezogen sind:

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Akhtar Abbas                                            Mehboob                                                Ali Ahmed


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In Baltistan ist es wie immer friedlich, die politische Lage und die Unruhen in Pakistan wirken sich auf unser Einsatzgebiet in keiner Weise aus. Unsere Arbeit ist also nicht im geringsten gefährdet.

Wir haben in diesem Frühjahr auch die schon länger geplante Wasserleitung des Dorfes Apoaligaon realisiert; es wurde zusätzlich ein Wasserauffangbecken angelegt.

Rasool ist unermüdlich im Einsatz beim Bau des Mädchenwohnheims, damit die ersten Mädchen so bald wie möglich einziehen können. Ohne dieses Wohnheim haben Mädchen aus Bergdörfern keine Möglichkeit, eine höhere Schule zu besuchen.


 
Benefizkonzert des Karlsgymnasiums
Insgesamt 120 mitwirkende Schüler und Lehrer, das Magazin 4 bis auf den letzten Platz gefüllt, professionelle Darbietungen und eine enthusiastische Stimmung - das Benefizkonzert des Karlsgymnasiums, das heuer zum 5. Mal stattfand, war wieder ein voller Erfolg.
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, nicht zuletzt an die Belegschaft des Magazin 4. Wie immer wurde uns der Saal unentgeltlich zur Verfügung gestellt!

Hier einige Eindrücke. (Alle Bilder zum Herunterladen unter:
www.himalaya-karakorum-hilfe.info/bilder)

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weiter …
 
10 Jahre Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V.
8.12.2000 - 8.12.2010
Seit genau 10 Jahren gibt es nun den Verein.
Ein ausführlicher Rückblick steht nach der Chronik.

Bilder unter: www.himalaya-karakorum-hilfe.info/bilder



 

2000: Gründung des Vereins am 8.12.2000

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2001

Unterstützung der Kailash-Projekte

Unterstützung der Lelung-Schule in Tibet

Schulgeld für Sherpa-Kinder

Kleidung für Sherpas

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2002

Wasserleitung in Passu/Hunza

Nähmaschinen für Frauen in Hunza

Krankenstation Kurphe/Baltistan

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2003

Vereinsfahrzeug Toyota-Jeep

Krankenstation Thongal

Reparaturen im Braldo-Haus in Skardu

Brücke über den Biafo

Lebensmittel, Kleidung, Medikamente

Krankentransporte

Schulpatenschaften

Solarkocher

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2004

Wasserleitung Surungo

Wasserleitung Hoto

Wasserleitung Kurphe

Traktor und Dreschmaschine

Toilette im Braldohaus in Skardu

Obstplantage Monjong

Lebensmittel, Kleidung, Medikamente

Verteilung von Vitamintabletten

Krankentransporte

Solarkocher

Vereinsfahrzeug (Reparaturen, Benzin)

Lohn für Fahrer

Schulpatenschaften

Ausbildung zur Geburtshelferin

Verteilung von Kondomen

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2005

Getreidemühle Monjong

Obstplantage Monjong

Vereinsfahrzeug: Reparaturen, Schneeketten, Fahrer

Zweites Vereinsfahrzeug Toyota Jeep

Baubeginn Wasserleitung Hoto/Chongo

Baubeginn Wasserleitung Chaqpo/Tosho

Baubeginn Wasserleitung Pakora

Baubeginn Wasserleitung Sholtoro

Reparatur Wasserleitung Surungo

Reparatur Wasserleitung Kurphe

Ausbildung zu Geburtshelferin

Schulpatenschaften

Transporte und Hilfe in Notlagen

Gründung einer Trekking-Agentur

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2006

Erdbebenhilfe in Kashmir

Wasserleitung Askole

Wasserreservoir Askole

Waschhaus Kurphe

Bauarbeiten Wasserleitung Hoto/Chongo

Fertigstellung Wasserleitung Chaqpo/Tosho

Fertigstellung Wasserleitung Pakora

Fertigstellung Wasserleitung Sholtoro

Weitere Bäume für Obstplantage Monjong

Temporäres Schülerwohnheim in Skardu

Unterkunft für Schulkinder

Reparaturen an Vereinsfahrzeugen

Schulpatenschaften

Hilfe in Notlagen

Kleidung und Medikamente

Material für Bubenwohnheim in Skardu

Löhne für Fahrer

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2007

Baubeginn Bubenwohnheim Skardu

Wasserleitung und Wasserreservoir Ho

Fertigstellung Wasserleitung in Hoto

Notunterkünfte Arandu nach Brand

Schule in Niaslo

Schulpatenschaften

Weitere Bäume für Obstplantage Monjong

Unterkünfte für Schulkinder in Skardu

Vereinsfahrzeuge: Reparaturen, neue Reifen

Lohn für Fahrer

Ausbildung zur Krankenschwester

Kleidung, Medikamente

Hilfe in Notlagen

Transport einer Optikerwerkstatt nach Skardu

Einsatz von deutschen Kinderärzten in Bergdörfern

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2008

Bauarbeiten Bubenwohnheim Skardu

Unterkünfte für Schulkinder in Skardu

Vereinsfahrzeuge: Reparaturen, neue Reifen

Hilfe in Notlagen

Kleidung, Schuhe

Schulpatenschaften

Weitere Bäume für Obstplantage Monjong

Einsatz von Kinderärzten in Bergdörfern

Lohn für Fahrer

Krankentransporte

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2009

Bubenwohnheim Skardu, Inneneinrichtung

Material für Mädchenwohnheim Skardu

Gebäude mit Garagen, Lagerräumen

Reparatur Wasserleitung Surungo

Wasserleitung für Schule in Thongal

Reparatur der Schule in Askole

Gemeindehaus in Askole

Wasserleitung Nit/Dasso

Vereinsfahrzeuge: Reparaturen

Lohn für Fahrer

Schulpatenschaften

Unterkünfte für Schulkinder in Skardu

Lohn für Tutor

Bewässerung der Obstplantage Monjong

Kleidung, Medikamente, Transporte

Hilfe in Notfällen

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2010

Fertigstellung Bubenwohnheim Skardu

Grundstückskauf für Mädchenwohnheim

Rohbau Mädchenwohnheim

Hilfe für Flutopfer

Wasserleitung Sencor

Schulpatenschaften

Medikamente

Krankentransporte

Unterkunft für Schulkinder

Lohn für Tutor

Vereinsfahrzeug Reparaturen

Bewässerung der Obstplantage Monjong

Hilfe in Notfällen

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10 Jahre Himalaya-Karakorum-Hilfe

 

 

1998 kam ich zum ersten Mal in den Himalaya. Ich war fasziniert von den eisgepanzerten Achttausendern und der endlosen Weite des tibetischen Hochlandes. Aber fast noch mehr interessierten mich die Menschen, die in dieser kargen, lebensfeindlichen Welt ihr Dasein fristen. Ihre heitere Gelassenheit, ihre selbstverständliche Gastfreundschaft beeindruckten mich. Aber ich sah auch viel Armut, Not und Rückständigkeit. Ich beschloss, Geld zu sammeln, um bestehende Hilfsorganisationen zu unterstützen. Die Spenden gingen an den Schulverein Lelung in Tibet und an den Verein Ngari Korsum, der am Berg Kailash Hilfsprojekte unterstützt. Mit der Zeit verstärkte sich in mir der Wunsch, eigene Hilfsprojekte zu verwirklichen. Ich wollte den Menschen helfen, die ich auf meinen Reisen in den Himalaya selbst kennengelernt und deren Lebensumstände ich mit eigenen Augen gesehen hatte. So entstand die Idee, einen eigenen Verein zu gründen.



Der Anfang war bescheiden. Sieben Damen und Herren, Lehrerkollegen am Karls-Gymnasium in Bad Reichenhall, waren meiner Einladung gefolgt, um den "Verein zur Unterstützung von Himalayavölkern" ins Leben zu rufen. Anwesenheitsliste und Beschlussfassung sind im Gründungsprotokoll vom 8. Dezember 2000 festgehalten.



Mein Vater hätte genau so gehandelt.



Im Jahr 2001 stand ich auf der Moräne des Baturagletschers in Nordpakistan. Ich blickte auf eine gewaltige Bergflanke, die sich zu dem fast 8000 m hohen Batura Mustagh hinaufzieht. Zwischen dunklem Granit und bläulich schimmerndem Eis glitzerte der Schnee im gleißenden Sonnenlicht. Am Gipfel wehten Schneefahnen. Irgendwo dort oben liegt der Mann, der mein Vater war. Ich habe ihn nie kennengelernt. Er starb vermutlich in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 1959, wahrscheinlich als eine Eislawine das Hochlager einer deutsch-britischen Expedition zerschmetterte. Niemand wird je wissen, was genau geschah. Es war dieselbe Woche, in der ich auf die Welt kam. Mein Vater wurde nur 27 Jahre alt.



Beim Abstieg über den Gletscher, der sich mit seinem grauen Schutt- und Felspanzer wie ein urzeitliches Fabeltier zu Tal schlängelt, machte ich Rast auf einer Almwiese. Seit Jahrhunderten weideten hier die Kühe, Schafe und Ziegen aus dem Dorf Passu, das am Fuss des Gletschers liegt. Klimawandel und Gletscher-Rückgang ließen den Bach versiegen, der die Weide bewässerte. Für die Dorfbewohner eine Katastrophe. Ich fasste spontan den Entschluss, hier zu helfen. Es gelang mir, 16.000 € zu sammeln, um damit Rohre, Werkzeug und Baumaterial zu kaufen. Im Sommer 2002 schufteten alle arbeitsfähigen Männer des Dorfes an der gefährlichen Baustelle. Sie sprengten eine Trasse durch eine Felswand, bauten Brücken und betonierten das Auffangbecken. Die neue Wasserleitung sichert bis heute das Überleben des Dorfes und ich wurde zur Ehrenbürgerin ernannt. Darauf bin ich stolz. Es war mein erstes eigenes Projekt und ich bin mir sicher, mein Vater hätte genau so gehandelt. Es war ein großer Erfolg, der mir den Rückhalt gab, mit viel Idealismus - und noch mehr Naivität -, weitere Hilfsprojekte anzugehen.



Im Jahr 2000 stand ich als Mitglied einer Schweizer Expedition auf dem Gipfel des 8035 m hohen Gasherbrun II. Eine deutsche Expedition erreichte ebenfalls den Gipfel und mit ihr Rasool, ein Hochträger aus Baltistan. Schmales Gesicht, umrahmt von einem mächtigen schwarzen Haarschopf, ein kecker Schnauzbart unter der kühnen Adlernase. Seine Augen strahlten jene heitere Gelassenheit aus, die für die Menschen im Karakorum charakteristisch ist.





Rasool - unser Mann vor Ort in Baltistan.



Zwei Jahre später traf ich Rasool wieder. Es war am 8047 m hohen Broad Peak. Im Anschluss an die Expedition, zeigte er mir seine Heimat. Er brachte mich mit den Menschen im Braldo-Tal zusammen. Ich lernte Kurphe, sein Heimatdorf, kennen. Ende des Sommers heirateten wir.

Mein Mann Rasool ist nicht nur für mich ein Glücksfall. Mit seiner Hilfe ist sichergestellt, dass die Gelder des Vereins dort eingesetzt werden, wo sie von den Menschen in Baltistan am dringendsten gebraucht werden. Als Rasool ein kleiner Bub war, gab es im Braldotal noch keine Schule. Er musste die Schafe und Ziegen des Dorfes hüten und verbrachte den Sommer auf den Almweiden. Als Erwachsener lernte er Englisch und eignete sich in kurzer Zeit ein enormes Wissen und Können an. Er ist das beste Beispiel dafür, welches Entwicklungspotential in den Bergbewohnern des Karakorum steckt, wenn sie die Chance auf Bildung erhalten.



Rasool ist verantwortlicher Bauleiter unserer beiden Schülerheime in Skardu. Er kontrolliert und überwacht alle Ausgaben des Vereins in Pakistan. Er kennt die Sorgen und Nöte der Menschen in den Bergdörfern. 2010 brach im Braldotal eine Epidemie aus. Rasool brachte 15 Kinder nach Skardu, sorgte für Medikamente und rettete ihnen das Leben. Fast 30 Baltis haben durch Rasool und die Aktivitäten des Vereins inzwischen einen festen Arbeitsplatz und können damit ihre Familien ernähren. Rasool erhält für seine Arbeit vor Ort vom Verein einen Monatslohn von 300 €.



Die Schulpatenschaften - eine Erfolgsgeschichte



Seit nunmehr 10 Jahren sind die Schulpatenschaften des Vereins eine Erfolgsgeschichte. Die ersten Schüler, die wir unterstützten, machen jetzt ihre Abschlüsse. Sie haben sich zu leistungsbereiten, gebildeten jungen Männern entwickelt, die sich in ihrer Heimat engagieren wollen. Sie werden Verantwortung übernehmen und die Entwicklung der Region vorantreiben. Einer dieser Patenschafts-Schüler ist der 26 Jahre alte Iqbal aus dem Dorf Askole. Er arbeitet heute als Geschäftsführer der Trekking-Agentur Shipton in Skardu.



Noch vor wenigen Jahren galt in Baltistan Bildung als sinnlos und überflüssig. Die Menschen in den Bergdörfern schickten ihre Kinder nicht zum Unterricht, weil sie Angst hatten, dass ihre Buben und Mädchen in der Schule verdorben würden. Seit der Verein im Braldotal tätig ist, hat sich diese Einstellung grundsätzlich geändert. Heute hat man die Bedeutung von Bildung erkannt. Es herrscht Aufbruchstimmung. Das Neue, das Fremde wird nicht mehr als Bedrohung empfunden. Toleranz breitet sich mehr und mehr aus.



Wer uns unterstützt.



Seit Jahren gehören die "Huberbuam" Alexander und Thomas zu den wichtigsten Unterstützern des Vereins. Bei ihren Vorträgen rufen sie zu Spenden auf und sammeln mit Benefiz-Veranstaltungen erhebliche Beträge ein. Außerdem unterstützen uns die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks und die Deutsche Botschaft in Islamabad. Nicht zu vergessen sind die vielen kleinen und größeren Geldspenden von Schulkindern, Privatleuten und Firmen, allen voran die Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik in Fridolfing.

Was ich in den vergangenen 10 Jahren an Eigenmitteln und Zeit in den Verein investiert habe, weiß ich heute nicht mehr. Ich arbeite ehrenamtlich und bezahle meine Flüge nach Pakistan aus eigener Tasche. Eines weiß ich jedoch gewiss: Die Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V. und die Arbeit meines Mannes Rasool vor Ort haben in 10 Jahren dazu beigetragen, dass sich die Lebensverhältnisse von mehreren Tausend Menschen in Baltistan verbessert haben. Mit diesem guten Gefühl gehe ich die nächsten 10 Jahre an!


                  

 


 
Benefizkonzert
Bereits zum fünften Mal musizieren Schüler und Lehrer des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall zugunsten der Karakorum-Hilfe. Das Konzert findet statt
am 16.12.2010
um 19.00 Uhr
im Magazin 4 (Alte Saline), Bad Reichenhall
Kartenvorverkauf: Barbara Hirschbichler, Karlsgymnasium
Tabak Scheurl, Poststr. 5, Bad Reichenhall, Tel. 08651 - 710532

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                                                                   Dezember 2009


 
Friends of Woitatscher
Andreas Scharnagl (Hausname Woitatscher), lud zu einem runden Geburtstag ein und rief seine Freunde dazu auf, ihm keine Geschenke zu kaufen, sondern das Geld an die Himalaya-Karakorum-Hilfe zu spenden. Dabei kamen 1090 Euro zusammen! Das Geld wird für den Bau einer Wasserleitung in einem Dorf bei Shigar verwendet werden. Wir werden dort auch ein Schild anbringen, auf dem stehen wird: Constructed with the help of "Friends of Woitatscher".

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Andreas Scharnagl, Barbara Hirschbichler, Ghulam Rasool

 
Anerkennung unserer Arbeit durch Deputy Commissioner
Der Deputy Commissioner von Baltistan, vergleichbar etwa mit einem deutschen Ministerpräsidenten, verlieh uns in Anerkennung unserer "herausragenden sozialen und humanitären Verdienste" im Skardu District eine Urkunde, in dem er seiner Wertschätzung unserer Bemühungen um eine Verbesserung der Situation der armen Bevölkerung in Baltistan Ausdruck verleiht.
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Außerdem besichtigte ein Vertreter des Ministeriums für soziale Angelegenheiten und Bildung unsere Projekte und stellte einen Bericht über unsere Aktivitäten zusammen. Er bescheinigt uns, dass "die Einheimischen die Aktivitäten der Organisation ...bewundern" und dass er selbst "von den sozialen Hilfeleistungen dieser NGO sehr beeindruckt" ist.

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Abschluss-Bericht 2010
Hier noch einmal eine detaillierte Aufstellung der Verwendung der Spendengelder 2010:

1.  Fertigstellung des Wohnheims für Jungen 
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Bauplan und (fast) fertiges Haus

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Schränke und Badezimmer

2. Kauf eines großen Grundstücks für ein Mädchenwohnheim und Fertigstellung des Rohbaus.

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3. Hilfe für die Flutopfer in Baltistan: Bereitstellung von Notunterkünften, Decken, Kleidung und Lebensmitteln.

4.  Versorgung der Dorfbwohner im Braldotal mit Medikamenten und Organisation von Krankentransporten wegen einer Darminfektions-Epidemie.

5. Bezahlung eines Lehrers, der den Unterricht für die Schüler der 6. Klasse übernahm.

6. Bereitstellung von hochwertigem Gemüsesamen, so dass die Dorfbewohner im Sommer erstmals ausreichend Gemüse zur Verfügung hatten.

7. Kauf von Rohren für eine Wasserleitung im Dorf Sencor bei Shigar.

8. Verteilung von Schulgeld an etwa 250 Kinder (ermöglicht durch Schulpatenschaften).

9. Bewässerung der Obstplantage in Monjong.

10. Verkauf von in Baltistan handgefertigten, hochwertigen Naturwolle-Schals.



 



 
Benefiz-Vortrag von Thomas Huber
Am 16.10.2010 hält Thomas Huber seinen Vortrag "Im Vakuum der Zeit" in Hallein (Pernerinsel) - mit einem Gastauftritt von Hubert von Goisern. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an die Karakorum-Hilfe und andere Sozialprojekte.
Beginn: 20.00 Uhr
Nähere Informationen: www.huberbuam.de
 
Tätigkeitsbericht 2010


Verwendung der Spendengelder in diesem Jahr:


  • Am Wohnheim für Buben in Skardu waren weitere Arbeiten nötig: im Garten wurden fünf große Versitzgruben ausgehoben, im Garten wurde Gras gepflanzt, rund um die Terrassen wurde ein Geländer angebracht, Stromleitungen wurden verlegt, Malerarbeiten ausgeführt. Das Wohnheim ist nun bezugsfertig.


  • Die größten Ausgaben in diesem Jahr tätigten wir für das Wohnheim für Mädchen, dessen Bau von der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks unterstützt wird. Wir kauften ein ziemlich großes Grundstück, damit die Mädchen dort auch spielen und Sport treiben können. Wir mussten einen Brunnen graben und Wasserleitungen verlegen. Der Rohbau des Wohnheims steht bereits, die Fertigstellung erfolgt im nächsten Jahr.


  • Bei den beiden Vereinsfahrzeugen waren wieder größerer Reparaturen fällig, was angesichts des Straßenzustands in Baltistan kaum verwunderlich ist. Außerdem wurde natürlich ein Fahrer bezahlt, ebenso wie ein Traktorfahrer.


  • Wir zahlten den Lohn für einen Lehrer an der Schule in Askole.


  • Wir zahlten die Miete für mehrere Unterkünfte für Schüler in Skardu. Außerdem engagierten wir einen Tutor, der in der unterrichtsfreien Zeit mit den Schülern arbeitet.


  • Die von uns vor einigen Jahren eingerichtete Obstplantage in Monjong muss regelmäßig bewässert werden; der dafür zuständige Einheimische wurde entlohnt.


  • Unsere beiden Krankenstationen wurden mit Medikamenten versorgt.


  • Wir halfen wieder in Notfällen, vor allem den Opfern der Flutkatastrophe und Kranken. Wegen des nassen, kalten Sommers erkrankten viele Dorfbewohner an Lungenentzündung, etliche von ihnen – vor allem Kinder – starben.


  • Wir unterstützten 250 Jungen und Mädchen durch Schulpatenschaften, so dass sie die Schule besuchen können.


(Aktuelle Bilder folgen demnächst.)
 
Hilfsmaßnahmen nach der Flutkatastrophe
Die Situation in Baltistan hat sich inzwischen einigermaßen normalisiert, allerdings ist die Versorgungslage nach wie vor schwierig und vor allem Benzin ist sehr knapp. Wie bereits berichtet, ist ein Dorf vom Indus überschwemmt worden, dabei kamen mehr als 40 Menschen ums Leben und zahlreiche Häuser und Felder wurden zerstört. Wir werden uns am Wiederaufbau des Dorfes finanziell beteiligen und die überlebenden Dorfbewohner mit Nahrungsmitteln für den Winter versorgen.

 
Situation in Baltistan nach den Überschwemmungen in Pakistan


Unser Einsatzgebiet ist von den Ueberschwemmungen bei weitem nicht so schwer betroffen wie viele andere Gebiete in Pakistan, allerdings gab es auch hier einge Tote, als das Dorf Quardo (gegenüber von Skardu) vom Indus überflutet und ein Dorf im Hushetal teilweise von einer Mure verschüttet wurde. Alle übrigen Doerfer blieben verschont.  Im  Braldotal, wo sich die meisten unserer Projekte befinden, und in Skardu selbst gab es keine Probleme.  Schwierig ist derzeit nur die Versorgungslage, denn der Karakorum Highway ist seit Wochen nicht passierbar, so dass wichitge Güter, vor allem Benzin, nicht mehr nach Skardu gelangen.

 
Film über Barbara Hirschbichler
Am Montag, den 9. August 2010, wird der für die Reihe "Lebenslinien" von Julia Seidl gedrehte Film über mich, meine Familie und die Hintergründe der Vereinsgründung wiederholt, und zwar auf Arte unter dem Titel  "Barbara Hirschbichler - Weltbürger und Grenzgänger"  - allerdings um 5.10 in der Früh!
 
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